Montag, 11. April 2011

7 Sachen am 10. April 2011

Jeden Sonntag ruft Frau Liebe dazu auf, 7 Sachen zu zeigen, für die man seine Hände gebraucht hat.


1. Ich habe mal den Balkon etwas aufgeräumt. Die alten verratzen Balkonkästen kamen weg, heute kaufe ich neue. So gut das eben geht, 7 Balkonkästen auf dem Kinderwagen zu balancieren. Am Balkon ist noch einiges zu machen, das gibt noch Bildervorrat für die nächsten Sonntage.

2. Apfelschnitze für den Wanderproviant geschnitten.

3. Wie jedes Wochenende waren wir auch dieses geocachen. Hier stehe ich am Bach und bin ziemlich geblendet. Aber die Dose habe ich gefunden.

4. Babys Essen aufgetaut.

5. Ich habe zum ersten Mal in meinem Lebens selbstständig und ohne Hilfe eine Kokosnuss geschlachtet. Das war natürlich eine Sauerei, aber ich bin schon ein bisschen stolz.

6. Ich habe auch Bücher aussortiert. Unter anderem diese unglaublich schlechten, pädagogisch extremst unwertvollen Was-ist-was Bücher aus den 80er Jahren. Was haben sich unsere Eltern damals bloß gedacht?

7. Zu guter Letzt habe ich einen Stuhl festgehalten. Weil Hille, unsere jüngste Katze, sich ununterbrochen damit beschäftigt hat, Ihren Schwanz durch die Lehne zu jagen. Kipplige Angelegenheit!





Montag, 4. April 2011

Fahrplan für die Einführung von Beikost - Teil 1

Wenn man sich in Büchern und im Netz umschaut, so wird man viele verschiedene Arten und Weisen entdecken, wie und wann man sein Kind an die Beikost gewöhnt. Ich will hier meinen Fahrplan präsentieren und ein paar Erklärungen zum Warum und Wieso mitliefern. 

Derzeit wird empfohlen, ab dem vollendeten 4. Monat - also wenn das Kind 5 Monate alt ist - mit der Beikost anzufangen. Vor ein paar Jahren lag die Empfehlung noch bei 6 Monaten. Das Vorverlegen ist mit einem gewissen "Zeitfenster" zu begründen. In diesem Zeitraum soll der Säugling relativ unbeeindruckt von diversen potentiellen Allergenen sein. Gibt man allerdings Kunstnahrung, so gibt es keinen Grund, doch bis zum vollendeten 6. Monat mit der Beikost zu warten, da diese Nahrung keinen Beitrag zur Allergieprävention leistet, Muttermilch jedoch ziemlich sicher schon.

Ganz gut informieren kann man sich via das Forschungsinstitut für Kinderernährung. Dort wird auch das Schema "Gemüse - Gemüse + Kartoffel - Gemüse + Kartoffel + Fleisch" empfohlen. 

Wie wir das letzten Endes gemacht haben bzw. machen werden, will ich hier kurz schematisch darstellen (alle Gerichte ohne Salz und Gewürze herstellen, und das Gemüse möglichst in "Bio-Qualität" wählen!):

5. Lebensmonat, 1. Tag (war ein Montag): Woche 1 und 2

Grundrezept Karotte:
2 mittelgroße Karotten in Scheiben geschnitten in wenig Wasser weich kochen, pürieren, 2 TL Rapsöl dazu. Soviel Kochwasser dazu bis die Konsistenz gerade glatt und homogen ist.

Wir haben auf diese Weise 2 Wochen lang jeden Mittag Karottenbrei gegeben.

5. Lebensmonat, 15. Tag, Woche 3

Grundrezept Zucchini:
2 mittelgroße Zucchini in Scheiben geschnitten in wenig Wasser weich kochen, pürieren, 2 TL Rapsöl dazu. Kochwasser braucht man nicht dazu geben, ist so schon weich und flüssig genug.

5. Lebensmonat, 22. Tag, Woche 4

Grundrezept Kohlrabi:
1 Stück Kohlrabi in Scheiben geschnitten in wenig Wasser weich kochen, pürieren, 2 TL Rapsöl dazu, evtl. Kochwasser zum Verdünnen dazu. Den Kohlrabi muss man gut schälen und die holzigen Teile entfernen, sonst gibt es so ca. 1 cm lange ziemlich harte und unangenehme Fasern drin. Kohlrabi hat bei uns nicht zu Blähungen geführt. Blähungen gibt es eher, wenn die stillende Mutter Kohlrabi isst und dann das Kind füttert. Aber auch nicht immer. Ausprobieren!

5. Lebensmonat, 29. Tag, Woche 5

Grundrezept Pastinake:
Eine Pastinake in Scheiben geschnitten in wenig Wasser weich kochen, pürieren, 2 TL Rapsöl dazu, Kochwasser zum Verdünnen dazu. Die Textur von Pastinakenbrei ist der von Karottenbrei sehr ähnlich. Pastinakenbrei mögen viele Kinder nicht. Selbstgekochter Brei kommt aber prinzipiell besser an als aus dem Gläschen, zumindest gilt das für Pastinaken. 

6. Lebensmonat, 36. Tag, Woche 6

Grundrezept Brokkoli:
Einen halben Brokkolikopf in Röschen zerteilt und den Strunk in Scheiben geschnitten in wenig Wasser weich kochen, pürieren, 2 TL Rapsöl dazu, Kochwasser zum Verdünnen dazu. 

6. Lebensmonat, 43. Tag, Woche 7

Grundrezept Kartoffel:
1 Kartoffel kleinschneiden und in wenig Wasser ca. 1 Minuten kochen. Pürieren, 1 TL Rapsöl dazu, evtl. mit Wasser verdünnen. 
Gleichzeitig eine halbe Portion eines beliebigen Gemüsebreis zubereiten oder aufwärmen. Die Kartoffel füttern und den Gemüsebrei separat geben. So weiss das Kind, wie die Kartoffel schmeckt und erkennt in Zukunft die Kartoffel in der Mischung.

6. Lebensmonat, 50. Tag, Wochen 8-10

Grundrezept Gemüse-Kartoffel-Brei:
1 Kartoffel und eine halbe Portion Gemüse (also 1 Karotte, ein Viertel Brokkolikopf...) in wenig Wasser weich kochen, pürieren, 2 TL Rapsöl dazu, Kochwasser zum Verdünnen dazu.

Wurde eine Gemüsesorte erstmal eingeführt und zeigt das Kind keine negativen Körperreaktionen, so kann das Gemüse auch "zwischendurch" verfüttert werden. Habe ich also keinen Brokkoli mehr zuhause in Woche 6, dann kann ich am Donnerstag auch Karotte oder Zucchini füttern, wenn das noch vorrätig ist.

So haben wir es gemacht, auf diese Art und Weise lernen die Kinder recht gut die verschiedenen Geschmacksrichtungen kennen. Man muss natürlich nicht die Gemüsesorten nehmen, die ich hier nenne, andere wie Fenchel, Blumenkohl etc. sind auch beliebt. Anthroposophisch angehauchte Muttis verzichten erstmal gerne auf Kartoffeln und geben stattdessen Reisflocken zur Sättigung dazu. Bei anderen Familien wird die Kartoffel auch schon sehr viel früher eingeführt. Ich dachte mir, dass die Kartoffel ja auch einen Eigengeschmack aufweist und diesen sollen die Kinder auch kennenlernen. Zu Fleisch und Fisch werde ich mich später äußern, wenn wir genügend Erfahrung gesammelt haben.

Statt das Gemüse zu kochen kann man es auch dünsten. Es gibt ja viele schöne Geräte wie den Babycook und Konsorten, wir haben einen Einsatz von Ikea für 3 Euro gekauft. Dazu füllen wir einen normalen Topf ca. 1,5 cm hoch mit Wasser, stellen den Einsatz ein, füllen das Dünstgut - tolles Wort - ein und stellen dann einen Deckel auf den Topf, fertig. Ist letzten Endes schonender für das Lebensmittel, es bleiben mehr Nährstoffe zurück.

Natürlich kann man gleich die 10-fache Menge machen und dann einfrieren. Am Abend vor dem Verfütterungstag dann in den Kühlschrank zum milden Auftauen stellen. Vor dem Füttern im Wasserbad erwärmen. Praktisch sind auch die Eiswürfelbereiter (mit Deckel!), in die man den Brei füllen kann. Nach dem Erstarren herausklopfen und in Ziploc-Tütchen geben. Wird dann toll portionierbar.

To be continued... mit Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei, Getreide-Obst-Brei, Getreide-Milch-Brei, erste Gerichte zu dritt am Familientisch.


Sonntag, 27. März 2011

7 Sachen am 27. März

Jeden Sonntag ruft Frau Liebe dazu auf, 7 Sachen zu zeigen, für die man seine Hände gebraucht hat.

1. Gleich heute Morgen haben wir das getan, was hoffentlich die meisten Leute in Baden-Württemberg gemacht haben, nämlich wählen. Ich kam mir schon ganz schön agentenmäßig vor, so mit der Kamera in der Wahlkabine...


2. Danach habe ich das längt überfällige Apfelmus gekocht.


3. Wir haben neulich bei Ikea so einen lustigen Stoff gekauft, den gibt es dort im Dreierpack als Babydecke. Viel zu dünn dafür, aber so als Tuch ganz nett, vielleicht lässt sich auch etwas Schönes daraus nähen. Heute habe ich ihn gewaschen und gebügelt.


4. Dem Babymann haben wir einen Pappkarton spendiert. Kam gut an.


5. Wir waren geocachen und haben dabei viele mysteriöse Botschaften entdeckt.


6. Ausserdem habe ich heute einen netten Lost Place photographieren können. Ich schreibe ja photographieren mit "ph", denn man schreibt ja auch nicht "Filosof".


7. Einen cervelesken Blumenkohl habe ich auch noch zerlegt und daraus köstliche Blumenkohlsuppe gemacht.



Weil Sonntag ist, gibt es das Rezept für das Apfelkompott dazu:

2 kg Äpfel
1 EL Zucker
1 EL Ahornsirup
1/2 Vanilleschote
200 mL Wasser oder Apfelsaft

Die Äpfel vierteln, schälen, entkernen, in Würfel mit ca. 2 cm Kantenlänge schneiden. Dann den Zucker in einen Topf geben und karamellisieren lassen. Dann die Äpfel peu à peu dazu geben, immer schön umrühren, Ahornsirup dazu, das Vanillemark aus der halben Schote dazu. Den Saft oder das Wasser zugießen. Köcheln (nicht kochen) lassen, bis die gewünschte Textur erreicht ist. Das ist so zwischen 5 und 10 Minuten.
3 saubere Gläser (à ca. 300-500 mL) mit Schraubverschluss auf einen feuchten Lappen stellen, das heisse Apfelmus einfüllen, Deckel zudrehen und umdrehen. Alternativ gleich verspeisen und den Rest in den Kühlschrank stellen.
Man braucht nicht für jedes Kompott Zucker, aber die Bio-Äpfel, die wir hier bekommen, sind halt von Natur aus sehr sauer.

Samstag, 26. März 2011

Earth Hour

Auch dieses Jahr gab es die sogenannte "Earth Hour". Mehr Infos dazu hier.
Kurz gesagt, auch hier gingen die Lichter von 20:30 Uhr bis 21:30 Uhr aus. Es geht weniger darum, dass man mal so ein bisschen Strom einspart, sondern eher darum, zu zeigen was alles möglich ist in Sachen Klimaschutz. Wir haben da mal mitgemacht, es war recht nett mit Kerzenlicht. Natürlich wird da auch CO2 frei, aber jetzt wird hier mal nicht diskutiert! Eine Monsterkerze vom Ikea ist hoffentlich umweltverträglicher als die 3 Lampen, die hier sonst gebrannt hätten. Auch wenn wir als alte Ökos natürlich Energiesparlampen verwenden. Aber in  Energiesparlampen ist Quecksilber drin, nur mal so zur Erinnerung. Bevor ich mich jetzt hier in irgendwelche Sachen verstricke, zünde ich wieder mein Kerzlein an und lese mein Buch weiter. Wir waren gestern zu zweit - der Sohn in der Manduca und ich - nämlich in der Bibliothek. Großartigerweise haben wir eine Zweigstelle der Stadtbibliothek genau gegenüber von uns. Das ist nicht einmal eine Minute Gehzeit und trotzdem habe ich es erst jetzt geschafft, mir einen Ausweis von dort zu holen. Wir haben hier nämlich ziemlich viele Bücher, so dass ich bisher eigentlich nie etwas ausleihen musste. Aber so als Mutter muss man ja irgendwie in Bibliotheken, man sollte ja schon etwas Interesse an kontemporärer Kleinkindliteratur zeigen, sonst wird man von den Müttern schief angeguckt, die einen verwundert fragen, warum man nicht zu PEKIP geht, ob man denn sein Kind nicht fördern wolle. Während ich an der Information brav wartete, bis die Bibliotheksdame Zeit für mich hat, drängelte sich übrigens eine Mutter mit - hochbegabtem? - Sohn vor, keine Zeit, keine Zeit, keine Zeit, wir haben es eilig. Als ich dann dran kam, war erstaunlicherweise noch genug Zeit da, dem Sohn die neuesten Osterhasengeschichten zu zeigen - sollen wir die nicht auch noch ausleihen? Schau doch mal rein! Aus lauter Trotz und Wut über die Welt habe ich mir dann ein Buch ausgeliehen, von dem ich von meinen Upperclass-Freunden immer nur Schlechtes gehört habe. Ja, Twilight, aber auf Englisch, auf Deutsch wäre dann doch zu heftig gewesen. Im Übrigen kann ich es bisher nur bestätigen, dass der Schreibstil katastrophal ist. Und genau deswegen werde ich jetzt auch nicht mehr das Buch in die Hand nehmen, sondern Apfelkompott kochen. So.

Freitag, 25. März 2011

Naturstrom

Vor ein paar Tagen haben auch wir Ökostrom beantragt, der sogenannte Liefertermin wird wohl der erste Mai sein. Der Anbieter Naturstrom ist unabhängig von den Energieriesen und liefert 100% umweltfreundlichen und atomenergiefreien Strom. Wir zahlen ganze 2 Euro weniger im Jahr, bei Bekannten machte das zum Teil 60 Euro weniger im Jahr aus. Hier in Freiburg sind ja alle öko, wir machen hier auch alles mit dem Fahrrad, zu Fuß oder auch mal mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Das geht natürlich nicht in jeder Stadt so einfach. 
In ca. 20 km Luftlinie befindet sich das AKW Fessenheim (Elsass), das ist die älteste französische Anlage. Das AKW besitzt keinen Kühlturm (Flusswasserkühlung!) und nur eine Reaktorummantelung. Die Schweizer finden das auch nicht ganz so gut.

Sonntag, 20. März 2011

7 Sachen am 20. März

Jeden Sonntag ruft Frau Liebe dazu auf, 7 Sachen zu zeigen, für die man seine Hände gebraucht hat.
Letzte Woche habe ich zum ersten Mal mitgemacht, ich finde die Aktion ziemlich gut. 

Dies also passierte heute in Freiburg und um Freiburg herum:

1. Fenchel in größere Stücke schneiden. Der Kleine zahnt ziemlich und eine Hebamme riet uns, dem Kind ein Stück Fenchel zum "herumkauen" zu geben. Schmeckte wohl ganz gut. Das nächste Mal gebe ich ihm die Knolle aber nicht einfach so, sondern in einen Fruchtschlurpser. Nicht, dass er was abgebissen hätte, aber man weiss ja nie, als überbesorgte Mutter.

2. Dem Sohn Zucchinibrei gekocht. Ab morgen gibt es Kohlrabi. Durch den Filter wirkt der Brei irgendwie nicht so appetitlich, wie er eigentlich ist.

3. Jede Mutter,  die etwas auf sich hält, besitzt sogenannte "U-Heft-Hüllen" für das Gesundheitsheftchen des Kindes. Bevorzugt werden solche, die x > 36 Fliegenpilze aufweisen. Ich habe heute eine genäht, weil mir der Alete-Nestlé-Schutzumschlag zu hässlich war. Unglaublich. Ich tu so, aber ich hatte für meinen Mutterpass auch so eine Fliegenpilz-übersähte Stoffhülle.

4. Wir waren mal wieder geocachen. Wir machen das seit ca. 4 Jahren und haben an die 400 Caches gefunden, letztes Jahr kamen wir nicht so dazu, weil ich ziemlich schwanger war. Immer wieder schön und interessant. Vor allem bei Städtereisen empfehlenswert, es gibt viele Stadtführungscaches, die einem auch Orte zeigen, an die man sonst niemals vorbeigekommen wäre.


5. Ich habe neulich im Supermarkt so ein 10er Tray Bellis gekauft (so ähnlich wie Gänseblümchen, nur anders) und habe diese in Töpfchen gesetzt. Die Blattspitzen sind schon gekappt. Warum wohl?

6. Heute habe ich auch mal wieder die Vorratskammer etwas sortiert und aufgeräumt. Warum der Getreidebrei, den unser Sohn noch gar nicht bekommt, beim Katzenfutter steht, ist mir gerade auch nicht klar.

7. Zum Abschluss des Tages habe ich noch ein bisschen auf meinem schönen Instrument geübt.

Das war es für diese Woche, allen Lesern einen guten Wochenstart, so long!



Donnerstag, 17. März 2011

Hausapotheke

Hallo,

Wie bereits erwähnt haben wir zuhause einen kleinen Sohn, er ist bald 6 Monate alt und war noch nie wirklich krank; das heisst nicht, dass wir uns noch keine Gedanken zum Thema Hausapotheke gemacht haben. Eigentlich ist das sogar recht wichtig. Im Netz finden sich einige Seiten mit Listen zur Pflichtausstattung, die Listen fallen zum Teil recht unterschiedlich aus, viele schwören auf Homöopathie, bis auf die Osanit-Kügelchen haben wir das nicht im Haus, das sieht man als Naturwissenschaftler vielleicht einfach anders. 

Vor der Geburt hatte ich folgendes vorbereitet (nicht geordnete Liste, also ohne Prioritäten):


  • Einen vollständigen und neuen Verbandskoffer für das Auto
  • Ein Fläschchen Sab Simplex
  • Eine Packung Paracetamol-Zäpfchen
  • Ein digitales Fieberthermometer mit flexibler Spitze
  • Ein Sprühfläschchen Octenisept
  • Verschiedene Pflaster in verschiedenen Größen (gibt ja auch welche mit lustigen Motiven, aber das interessiert die Babys vielleicht noch nicht so)
  • Zinksalbe, hilft gut bei Windelausschlag
  • 10 Minifläschchen mit steriler Natriumchlorid-Lösung (zum Auswischen des "Augendrecks", meist ist es nur ein verstopfter Tränenkanal. Hat bei uns sehr gut geklappt)
  • Dentinox & Osanit-Kügelchen für die Zahnzeit

Sowie eine Pinzette als Instrument, eine Zeckenzange oder Zeckenkarte wollten wir demnächst auch noch besorgen. Eine blaue Gelkompresse befindet sich im Gefrierfach, eine andere bei Raumtemperatur, sollte man Wärme benötigen, kann diese schnell erwärmt werden. Ein Kirschkernkissen und eine Wärmflasche haben wir auch, damit kann man das Bäuchlein wärmen oder aber das Bettchen vorwärmen.
Nach der Geburt bekamen wir noch die Vitamin D-Tabletten ohne Fluorid.

Soweit das, was wir für einen 6 Monate alten Säugling brauchen. Wenn die Kinder älter werden, kommen noch Sachen wie Hustensaft, ASS und andere Präparate dazu. Wir haben für uns auch noch Ibus und Magentabletten. Oft werfen wir allerdings Packungen weg, da das Verbrauchsdatum überschritten ist, wir sitzen das meiste lieber aus, das sollte man bei Kindern natürlich nicht machen und gleich den Arzt konsultieren.

Auf der Seite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung kann man eine ausgezeichnete Broschüre mit dem Namen "Kinder schützen, Unfälle verhüten" bestellen. Mit vielen Checklisten, Schilderungen von Unfallschwerpunken und Hinweisen zur Unfallverhütung ist das kostenlose Büchlein wirklich sehr gut gemacht.

So long!